Ich ärgere mich schon seit längerem, dass das Web 2.0 noch keinen Einzug in die BDSM-Welt zu nehmen scheint. Daher habe ich mir gedacht Selbst ist der Mann
und habe nun beschlossen meine Erfahrungen in kommerziellen Dominastudios zum Besten zu geben. Ich werde dazu Sessionberichte zu den mir bisher bekannten Dominas erstellen:
- Lady Xeveria, Düsseldorf
- Martina - die unanständige, Düsseldorf
- Miss Jade, Düsseldorf
- Herrin Pandora, Koblenz
- Lady Scarlett, Wiesbaden
- Empress Letizia, Köln
- Miss Cheyenne, Köln
- Madame P, Köln
- Lady Xenja, Hannover und Köln
- Domina Silvia, Frankfurt
- Mistress Solitaire, Frankfurt
- Madame Kyra, Düsseldorf
- Miss Jill, Düsseldorf
Hoffentlich habe ich jetzt keine Vergessen, sonst gibts vielleicht ... ÄRGER.
23 Kommentare:
Testbericht: Lady Scarlett du Vail
Mein Besuch bei, wie sie sich, im Moment, nennt, „Lady Scarlett du Vall“ kann man wohl so beschreiben, dass mein erster „echter Besuch bei einer Domina“, nicht dass war, was ich, nach der Beschreibung in der Internet-Anzeige, welche ich interessenhalber gelesen hatte, erwartet hatte / mir vorgestellt hatte.
Leider hatte ich im Internet nicht weiter recherchiert, da ich ja eigentlich nicht zu „Lady Scarlett“ (ich nenne sie ab jetzt nur noch so, da sie ja auch, neben anderen Namen (wie ich im Nachhinein bei Google recherchiert habe) auch, im Moment, eine Anzeige im Internet unter „Scarlett“ hat (dazu nachher mehr)) wollte.
Doch von Anfang an und ich muss auch etwas weiter ausholen um meinen „Point of view“ darzulegen. Ich bin noch, obwohl schon in den 40er, dass was man einen „Neuling“ in der Materie bezeichnen kann (Ich würde mich so bezeichnen) und hatte, bisher noch nicht, den Drang mich in die Hände einer Domina zu begeben.
Ich bin, bisher bei „Soft-dominanten“ Ladies gewesen, bzw. „angelernt“ worden von den Ladies (Mehrzahl (Da „meine“ Ladies und ich, durch Ortswechsel, uns räumlich verloren haben, aber wenn es „ortsmäßig“ passt, doch noch ab und zu Sessions entstehen können), die sowohl „Vanilla“-, wie auf der „Dominanten“ Seite zu finden sind. Die Einen mit mehr Prozenten auf der „dominanten Seite“, die Anderen noch im „Vanilla-Bereich“, die aber, mit mir zusammen, Ihre „dominante“ Ader, neben Ihrer Ausbildung bei den Fachfrauen (Dominastudio), „erlernt / entwickelt / erarbeitet“ haben.
Jedenfalls liegt mein Anfang schon einige Zeit zurück und ich würde ihn im Gebiet „Soft-Dominant“ einordnen. Wobei ich das „Soft“ eigentlich streichen könnte, denn der Platz am Kreuz und softe und harte Schläge mit Paddel, Flogger und Gerte, Halsband, „Spaziergänge durch die Räumlichkeiten (Softbereich und Dombereich) an der Kette und mit „Temporegelung“ durch die Gerte, Stiefellecken, Vorführung bei den anderen anwesenden (Soft- / Dom-) Ladies (Begrüßung einer Lady, Flogger-Begrüßung durch die Lady, „Parken“ bei einer anderen Lady um meine „Ausbildung“ zu testen), intensive Wachsspiele (mit Wachsabschlagen), Fesselung (Ketten und Stricke), Nippelklammern, Klammern, CBT, Gyn-Stuhl, Dildo, StrapOn, Kettenpranger, Sinnesentzug, Leckspiele, Slave-Tease, Schmerz-Training, Gehorsams- und Sklavendienste, etc., sind mir nicht unbekannt. Um nur einige meiner „gelernten / erfahrenen“ soften Praktiken aufzuzählen.
So wage ich zu behaupten, dass ich auch einschätzen kann, dass in einer „Vanilla-Umgebung“ durch die Dominanz einer Lady eine Atmosphäre geschaffen werden kann.
Doch zurück zum Besuch bei „Lady Scarlett du Vail“. Ich wollte eigentlich zu meiner derzeitigen dominanten Lady. Aber leider war sie im Urlaub und ich stand da mit meiner „Spielfreude“. Aber ich erinnerte mich, dass, im Moment, hier im Bereich eine Domina sein sollte, also warum nicht langsam einen (Erfahrungs-) Schritt weiter gehen und mal ausprobieren, ob ich schon reif für eine Domina bin (Es könnte ja sein, dass ich eine Erfahrung mache, die mir und meiner derzeitigen Lady weiterhilft, bzw. etwas „(er-) lernen“, womit ich meine Herrin bei der nächsten Session „überraschen“ könnte.) Also Tageszeitung gekauft, Anzeige herausgesucht, angerufen um Termin zu vereinbaren (War nicht nötig, Besuch war sofort möglich (im Nachhinein klar warum (dazu später mehr)), hingefahren und geparkt.
Ihr derzeitiges „Domizil“ ist in einen, von außen, nicht sehr ansprechenden Reihenhaus (sonst Wohnhäuser), mitten zentral in der Stadt, an einer „Hauptverkehrsachse“. Parken kann man in ca. 100 m Entfernung, in einer Seitenstraße, auf einen Parkstreifen (Höchstparkdauer: max. 2 Stunden mit Parkscheibe) neben den Eingängen zu anderen Wohnhäusern, an denen man lang läuft, ein Stück die Hauptverkehrsachse lang läuft, sie dann überqueren muss und dann fast quasi auf den Bürgersteig klingelt und dann nach einer Wartezeit eingelassen wird und dann im Erdgeschoss im Flur steht (von den anderen, dort tätigen, (Vanilla-) Ladies beäugt wird), bevor man dann in den 1. Stock von „Lady Scarlett“ herraufgerufen wird (Sehr diskret und wohl für manche ein Hinderungsgrund dieses Haus zu besuchen). „Lady Scarlett“ führte mich dann in einen „Vanilla“-Raum (in dem wohl auch die anderen Ladies von unten arbeiten, wenn sie Gäste haben (Rundes Bett, Stoffkissen, kunstvoll dekoriertes Handtuch auf dem Bett, Beistelltisch mit Schale mit Kondomen, viel mehr als noch ein halbhoher Schrank (in dem, wie ich nachher gesehen habe, Handtücher zum aufs Bett legen waren), passte auch nicht in den Raum hinein (zwischen der äußersten Kante des runden Bettes und den Schrank waren max. 0,50 m, ansonsten war der „Weg“ neben dem Bett max. 0,80 – 0,90 m), Raum also kompletter Vanilla-Look)) Als Empfangsraum für Vorgespräch geeignet, aber zum „Spielen“ wohl eher nicht, obwohl, wenn Dominanz und „Spielzeug“ vorhanden ist, wäre es wohl möglich gewesen.
„Lady Scarlett“ empfängt im Vanilla-Look (Kurzer Tigerdruck-Stoffstück als „one-Button“-Mini-Mini-Rock, weißer String, knappes Top, High-Heels) (wenn Sie auch, nebenher, wenn „Times are rough“ wohlmöglich unter einer anderen Identität (anderer Name / andere Klingel) „Vanilla“ machen würde). Dominanzfaktor (Kleidung): unter Null
Typus (Aussehen / Körpersprache): Sie erinnert mich irgendwie, wie an eine junge „Erika Berger“ (90er Jahre RTL), keine richtige Dominanz ausstrahlend, einfach (zu) lieb und nett, was sich auch nachher im „Spiel“ gezeigt hat (Aber der Reihe nach)
Stundenpreis: 250,00 EUR (Ich hatte bisher bei meinen Ladies, von 80,00 EUR (zu Anfang / entsprechend der Raumausstattung (mehr Vanilla, aber Kreuz vorhanden), bzw. meiner damaligen, kurzzeitig limitierten Finanzmittel entsprechend (lieber Stammgäste heranziehen als immer wieder neue Laufkundschaft, Außerdem ist man dankbar, wenn man als Mensch behandelt und akzeptiert wird und nicht als Zeitobjekt, bei dem man eine Liste abhakt.) bis jetzt max. 150,00 EUR (abgetrennter Dominanter Bereich, aber auch Vanilla-Räume für die andern Ladies, die noch Vanilla anbieten, bzw. in „Ausbildung“ sind) (Aktueller Preis, wie ich mich erkundigt habe, hier im Bereich, für dominant, bzw. bei „lokaler“ Domina: 120,00 EUR – 160,00 EUR für die erste Stunde, 2 Stunden: 200,00 EUR – 250,00 EUR)
Auch schon mal bezahlt (Bisher mein „teuerstes“ Erlebnis (leider nicht vor Ort)):
Herrin + Zofe: 300,00 EUR. Gesamt Zeitspanne: 2,9 Stunden. Vorgespräch (ohne Berechnung): 30 Minuten, Programm: ca. 1,8 Stunden (Spiele am Kreuz und Bock, Zofe lecken, StrapOn-Anal von Herrin, Dildo-Anal von Zofe, Stiefellecken, Klammern, CBT, Spazieren gehen, etc.) Nachbereitung: ca. 30 Minuten (Herunterkommen, Nachbehandlung, Waschen, Nachgespräch) Wenn es in örtlicher Nähe wäre, wäre der „Wiederholungsfaktor“ immer >=100 % .
Doch wieder zurück zu „Lady Scarlett“.
Trotz (noch) nicht vorhandener Dominanz (kann ja noch im Spiel kommen), dem „Vanilla“-Raum (Wobei ich davon ausgegangen war, dass der Empfangsraum, nicht der Spielraum sein würde, war aber ein Irrtum) und dem „Stundenpreis“ entschied ich mich zu bleiben. (Im Nachhinein ein „kostspieliger“ Fehler (sowohl finanziell, als auch emotional).
Vorgespräch: „Wo die Anzeige gesehen, schon Erfahrung, schon mal Facesitting (mit String / ohne String), Natursekt, Anspucken, Ohrfeigen ausprobiert, keine Spuren, Verbale Erniedrigung, Stiefellecken, Outfit-Wunsch, wenn irgendetwas nicht so O.K. ist, Bescheid sagen. Möchtest Du etwas trinken (Ja, Wasser, damit ich dann besser (Stiefel-) lecken kann)“. Zeitfaktor, gefühlt, max. 5 Minuten.
„Ich gehe jetzt mich umziehen, bringe Dir dann Wasser mit und Du kannst Dich jetzt ausziehen“. Keine Frage, ob ich mich auch frisch machen will, oder muss (Zum Glück hatte ich grade erst geduscht.)
Ich zog mich dann aus, ging zum Glück noch nicht in die erlernte Begrüßungsposition, denn ich wartete, wartete, wartete und wartete.
Gefühlte Wartezeit: 15 Minuten (Die reale Zeit, war sicher nicht kürzer, da ich eigentlich gut Zeitschätzen kann (auch in meiner „Ausbildung“ gelernt („Du kriechst jetzt über den Flur zu Lady ..... und begrüßt Sie und bist Ihr zu Diensten, wie Du es bei Mir gelernt hast, aber wenn Du nicht in 15 Minuten wieder bei mir zurück bist, dann solltest Du es bedauern“. Nach einigen „Lehrstunden“ und „Lehrhilfen“ waren es exakt 15 Minuten).
„Lady Scarlett“ kam dann (endlich) herein, mit einer Gerte, Dildo und einem Seil, in einem Outfit (Mini-Mini-Lackrock, Lackoberteil, dem bereits erwähnten weißen Stoffstring (absoluter Stilbruch, für einen Lackstring hat es wohl noch nicht gereicht. Obwohl Sie mir von Ihren vielen Outfits und Spielzeug vorgeschwärmt hat.) schenkellange Lackstiefel und am Stiefelrand erkennbaren, halterlosen, Strümpfen. Outfit: Super, so dass sich bei mir schon etwas regte. Optik, also O.K.
Ihr Spruch beim Reinkommen „Jetzt wird es ernst, komm mal her“ und was passierte dann, nicht das, was man erwartet, dass sie das Seil als „Führungsleine“ zusammen mit Dildo und Gerte, zum Raumwechsel verwendet. Nein, Gerte, Dildo und Seil wurden erst einmal nicht benötigt. Sie holte aus der Schale vom Beistelltisch ein Kondom, setzte sich vor mir aufs Bett und erzählte mir, während, Sie mein „bestes Stück“ verpackte, dass die Kondome mit Geschmack für Verkehr nicht geeignet sind und platzen können, deshalb verwende Sie nur normale (Das kannte ich im Dominanten Bereich noch nicht, dass ich gleich zu Anfang „eingepackt“ werde, wenn überhaupt. Man hat doch einen Grund zur Bestrafung, wenn der Sklave sich nicht mehr beherrschen kann und am Ende auf die Stiefel der Herrin spritzt. Sauberlecker mit Unterstützung von Gerte oder Flogger ist wohl die geringste Bestrafung für dieses Vergehen.)
Danach nahm sie das Handtuch vom Bett, legte es auf den Boden vor / neben das Rundbett und bat mich (befahl nicht) dort niederzuknien und stellte mir einen Stiefel zu lecken hin, so dass ich von unten anfangen konnte ihn zu lecken, nach dem ich so, bis zum Rand und wieder herunter in ca. 3 – 4 min geleckt hatte kam das gleiche mit den anderen Stiefel und dann noch einmal Stiefel 1, von unter, hinten, die Naht nach oben. Danach die beiläufige Auforderung (Wieder kein Befehl / keine „richtige“ dominante Stimmung) „Willst Du Dich nicht bedanken“. Ich errieht telepatisch (ahnte aus Erfahrung), dass der Wunsch bestand, dass ich den andere Stiefelspitze und den Absatz lecken sollte (Ein Newbee wäre hier wohl gescheitert, bzw. hätte nicht gewusst was er machen sollte). Also noch eine Runde Stiefellecken.
Danach musste „Lady Scarlett“ mich erst einmal wieder aufstehen lassen und Hand anlegen, da das Kondom auf den Boden geblieben war, abgerutscht durch die Bewegungen auf den Boden und den „Spannungsverlust“ bei mir. Nachdem er wie an Ort und Stelle saß und eine gewisse Spannung wieder da war, Spiele an meinen Brustwarzen. „Wie ist es besser, so mit den Fingern kneifen oder so mit den Fingernägeln. Du sagst Bescheid, wenn es zu heftig wird.“
Da ich schon Erfahrung mit gezackten Brustklammern und Gewichten habe war es für „Lady Scarlett“ sehr schwer, eine von Ihr gewünschte Reaktion, bzw. durch das Kneifen mit den Fingernägeln, von mir, die gewünschte Bitte um Gnade zu erhalten, so dass sie die Lust verlor und mich bat mich wieder hinzuknien und den Kopf auf den Boden zwischen die Beine der Lady zu legen.
Damit die Lady mit der Gerte am Hinterteil „anklopfen“ konnte. „Du sagst Bescheid, wie es besser ist, so oder so. Wenn es nicht mehr geht, kannst Du um Gnade bitten“ Anklopfen deshalb, weil die Schläge so stark kamen, wie damals, als ich mir von meiner Herrin, als „Belohnung“ gewünscht hatte, als ich am Kreuz stand, ein paar Schläge von Ihrer Freundin zu bekommen, bei der sie sehen wollte, ob sie sie als Zofe einsetzen könnte, bzw. die selbst sehen wollte / ausprobieren wollte, ob sie in der Lage sei, eine Bestrafung durchzuführen zu können, bzw. ob sie dominant sein könnte oder doch mehr devot. Damals traute sich die Freundin nicht richtig mit Gerte, Flogger, Paddel zuzuschlagen, so dass die Schläge grade eben als Hauch oder (zartes) Anklopfen zu spüren waren und meine Herrin Ihr zeigen musste wie es richtig geht, sie danach aber immer noch nicht härter zuschlagen konnte, so dass wir den Versuch abbrachen. „Lady Scarletts“ – Anklopfen war jeweils, so oder so, jeweils gleich, dass es nur ein Anklopfen war, so dass mein Hinterteil noch nicht einmal warm wurde. (Tschuldigung, aber das ging mir so durch den Kopf). Um „Lady Scarlett“ nicht zu enttäuschen für Ihre Bemühung, zeigte ich eine erwartete Reaktion, bat aber nicht um Gnade (was mir lächerlich vorgekommen wäre).
Danach wurde ich gebeten, das Handtuch aufzuheben und mich, auf den Rücken, auf das Handtuch, auf das Bett zu legen, meine Hände zusammengelegt vorzustrecken. Nun kam das Seil ins Spiel. Das Zusammenbinden der Hände, also Fesselungen, dass muss ich „Lady Scarlett“ attestieren, dass scheint ein Gebiet zu sein, wo sie firm zu sein scheint. Danach wurde ich gebeten die Hände über den Kopf zu legen, meine Beine hoch zustellen. Damit die Lady sich dazwischen setzen konnte und die zwei zu anfangs mitgebrachten Dildos in Kondome aus der Schale zu verpacken. Etwas Öl auf den kleinsten Dildo und hinein in mein Hinterteil. Wenn es so einfach wäre. Aber nun etwas „goldener Schuss“ (Sorry, jetzt beim Aufschreiben kam es mir so in den Sinn) „Du musst mir sagen, höher oder tiefer, wo muss ich hin, damit er hineingeht“, „tiefer, höher, etwas links, etwas rechts“, Bingo, die Kandidatin hat 99 Punkte. Der Dildo-Kopf ist drin, „Du musst Dich entspannen und locker lassen“. Leichter gesagt, als getan, da ich im Spiel nicht drin bin, bzw. immer wieder aus dem herausglitt. Körper will locker lassen, aber der Kopf (Unterbewustsein) sperrt, da nicht im Spiel. Nach einigen Stochereien, wobei der Dildo nicht viel tiefer geht, hat die Lady keine Lust, da sie merkt, dass sie mir keine Lust bereitet (Einer echten dominanten Lady, wäre dieses ein Grund für Bestrafung, da ein Sklave, wenn die Domina ihm Lust schenken will, es als Geschenk annehmen sollte, bzw. um Bestrafung bitten sollte, wenn er sie nicht annehmen kann.)
Nicht so „Lady Scarlett“. Sie sagt Anal ist wohl nicht so dein Ding, als probieren wir was anderes. Sanftes Drücken und Kneifen der Eier, oder was ist besser, Langziehen mit Fingernageleinsatz. „Du sagst Bescheid, wie es besser ist, so oder so. Wenn es nicht mehr geht, kannst Du um Gnade bitten“ Es war beides auszuhalten.
Also was Neues, der geneigte Leser ahnt schon was kommt, die Gerte bekommt wieder einen Einsatz zum Anklopfen, dieses Mal vorne, am eingepackten besten Stück und an den Eiern. „Was ist besser, hier oder hier. Du sagst Bescheid, wie es besser ist, so oder so. Wenn es nicht mehr geht, kannst Du um Gnade bitten.“ Vorne war es besser, als an den Eiern. Denn das Anklopfen vorne hat wieder für Spannung gesorgt. Ein paar mal zärtliches Anklopfen, das war es dann.
And now something completely different. “Komm mal etwas runter” Facesitting-Time einmal, von hinten draufsetzen, Rock runter, Anheben, Rock hoch, Schön, ja, dann wieder hoch, von vorne draufsetzen, das geht nicht, ich hab so lange Beine, gib mal bitte deine Hände her, Seil ab, Hände wieder frei, Aufstehen Handtuch auf den Boden, knie dich bitte hin, Gesicht an den Hintern. String weg, dichter mit den Gesicht ran. Ein paar Sekunden.
„Kannst Du einmal oder zweimal spritzen“ 2-mal. Dann zeig mal wie Du spritzen kannst. Kondom wieder hochgezogen. Hand angelegt, Sehen „abgeschaltet“ (an was „geiles, dominantes“ aus der Vergangenheit gedacht), rubbel-rubbel, voila, Shot one, Kondom ab, Küchenrolle her, Hände abputzen, Kondom ins Papier rein.
Du kannst Dich aufs Bett legen, Handtuch und mich aufs Bett gepackt, 5 Minuten Smalltalk, „schöne Fotos in der Internet-Anzeige, Ja, ich werde im Monat ziemlich oft fotografiert, von Schweizer Fotograf für eine Lack-Fetish-Seite.“ Gesprochen über Bezugsmöglichkeiten für Fetish-Kleidung, am besten in England, in London. Über Fetish-Parties, ob ich schon eine besucht hätte, nein, habe ich nicht. Im Januar ist „Lady Scarlett“ fest in einem Domina-Studio in Oldenburg, dann will sie Fetish-Parties machen. Musst Du unbedingt mal vorbei kommen.
Hast Du dich genug erholt, dann weiter.
„Lady Scarlett“ verpackt mein „bestes Stück“ neu, legt Hand an und streckt mir Ihre Stiefel ins Gesicht und bittet um Leckdienst an Sohle, Absatz und Schaft. Da „Lady Scarlett“ nicht den Erfolg für Ihre Handarbeit erkennen konnte, darf ich selber Hand anlegen und „Lady Scarlett“ beschränkt sich aufs Zusehen und ab und zu meine Brustwarzen und meine Eier mit der hand und den Fingernägeln zu (lieb-) kosen („Wenn es nicht mehr geht oder zu hart ist, kannst Du um Gnade bitten.“) Also wieder Sehen „abgeschaltet“, damit die Bitte von „Lady Scarlett“ „Komm gib mir alles, hol alles raus“ nicht umsonst war. ), rubbel-rubbel, voila, Shot two, Kondom ab, Küchenrolle her, Hände abputzen, Kondom ins Papier rein. Fertig, Aufstehen.
Großer Auftritt von „Lady Scarlett“: Handtuch wird zusammengefaltet und auf den Schrank gelegt. Schrank auf, Handtuch raus und kunstvoll auf dem Bett deponiert.
„Willst Du dich frisch machen. Hier ist das Badezimmer“. 5 Minuten mich frisch gemacht und mich wieder angekleidet. „Gebrauchtes“ Handtuch ist inzwischen verschwunden. „Vorsicht, fall die Treppe nicht runter, bis zum nächsten Mal“
So stand ich dann nach etwa 1 Stunde Gesamtzeit wieder auf der Straße.
Ich fühlte mich, trotzdem ich soeben 2-mal „gespritzt“ habe, noch absolut „unbefriedigt“, weil ich das Gefühl hatte, dass soeben eine „Session-Liste“ Punkt für Punkt abgehakt wurde. Kein Kick, keine Entspannung, kein Abschalten von der „Wirklichkeit“, kein „Urlaub“ für Geist und Seele, keine „Spielerfahrung“. Nicht gefordert gewesen, weder körperlich, noch emotional, oder sonst geistig.
War „Lady Scarlett“ körperlich gefordert, hat sie sich (körperlich) anstrengen müssen. Eindeutiges absolutes Nein, im Vergleich zu meiner bisherigen Erfahrung.
Eine 1-Stunden-Session bei einer „meiner“ dominanten Damen, bei der ich meistens einmal spritze, ist dagegen etwas voll anderes. Jedenfalls vollbefriedigend. Körperlich und geistig. Energiegeladen. Hier bin ich gar nicht richtig ins Spiel gekommen, bzw. geblieben.
Nach meiner Meinung ist dominantes Spielen ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Eine Lady und ein Sklave geben und nehmen geistig und körperlich sich etwas. Die Lady arbeitet körperlich und geistig und so auch der Sklave / Sklavin. Und am Ende einer Session ist, bei einer, für beide Seiten, erfolgreichen Session, auch bei beiden Parteien, dieses zu bemerken. „Ich muss erst einmal einen Schluck trinken, bevor ich Dich los mache / aufräume, denn heute ist es so gut gelaufen, dass ich so richtig schön gefordert war, weil Du so mitgegangen bist.“ „Warte ich reibe Dir noch mal eben etwas Salbe drauf, denn heute war ich etwas härter, denn Du hast mich heute auch zum „Fliegen“ gebracht mit Deinem „Fallenlassen“, Deinem „Vertrauen“ und Deiner „Hingabe“, „Danke, Herrin, für Deine Hingabe, Führung, das mich fliegen lassen, das Zuckerbrot und die Peitsche, so dass ich mich komplett fallen lassen konnte und nur noch „Geben und Genießen“ konnte und musste.
Session- / Spiel-Realzeit: wenn es hoch kommt allerhöchstens maximal 30 Minuten
(ergibt Spielzeit hochgerechnet einen Stundenverdienst von 500,00 EUR, oder fast 4 Ein-Stunden-Sessions bei „meinen“ anderen dominanten Herrinnen / Ladies oder eine ganz große Session in der ich vanilla-dominant-devot mit Herrin und Zofe agieren kann).
Zwiegespräch in meinen Kopf: „Das war also eine „Vollblut-Domina“. Warum hatte ich eigentlich bisher Hemmungen mich in die Hände einer Domina zu geben. Angst, mich ganz zu verlieren, mich ganz fallen zu lassen. Eigentlich nicht, ich kann mich, doch sonst fallen lassen. Ein neuer Versuch irgendwann mit einer anderen Domina oder einen Dominastudio. Ne, lass mal lieber, schade um das Geld. Es ist schwerer erarbeitet, als für eine unbefriedigende Domina-Behandlung bezahlt. Bleib lieber bei deinen (halb-) dominanten Damen, dort hast du Befriedigung, körperliche Nähe, körperliche Ferne, Zuckerbrot und Peitsche, Belohnung und Strafe, Kick and Thrill .
Und wenn die Belohnung auch nur darin besteht, bei Sinnesentzug und / oder bei bewegungsloser Fesselung nur ein nylonbestrumpftes Bein / ein Stiefel- / Schuhabsatz von hinten, über die Beine huscht, die Herrin also direkt vor einen oder hinter einem steht und einem so die körperliche Nähe spüren lässt.
Eine Hand, die grade eben noch den Flogger geführt hat, über die Schlagfläche sanft drüberfährt, bevor beim nächsten Schlag die „Cat-o-nine-tails“ oder mehr Flog-Tails sich wieder in den Körper beißen.
Ein Busen der über den Körper streicht. Zufall oder kein Zufall? Die Hand wird los gemacht und plötzlich liegt die Hand auf etwas / liegt in der Hand etwas weiches, zartes. Man will wegzucken. Ins Ohr wird geflüstert „Wehe, wenn Du jetzt zurück zuckst, das würdest du außerordentlich bereuen. Du würdest jetzt sicher gerne etwas sehen wollen, oder nicht?“
Oder was ist das? Eben noch die Gerte? Pause und plötzlich streichelt die Gerte über den Körper, liebkost ihn, da ist auf einmal eine zweite, dritte, vierte Hand. Wer ist dass? Hat die Herrin jemand dazu geholt? Muss so sein, denn die Herrin ist nicht die Göttin Shiva. Ich gebe mich der Liebkosung / den Berührungen hin. Schock! Die Stimme der Herrin kommt aus einer ganz anderen entfernte Ecke. „Ich sehe Dir gefällt das. Wirst Du mir etwa untreu?“ Wer ist das, wessen Hände streicheln mich? Wer ergötzt sich an meiner Lust. Wen gebe ich mich hin? Ich versuche zurückzuzucken, aber ich habe keine Bewegungsfreiheit, die Hände gehen mit. Die Hände verschwinden. Die Stimme der Herrin ist an meinem Ohr. „So jetzt wollen wir Dich mal wieder was sehen lassen“. Der Raum ist leer, nur der Sklave am Kettenpranger und die Herrin mit Grinsen im Gesicht und dem Sack, der die Sicht genommen hat, in der Hand sind da. Und die Herrin sagt, „Über Deine Untreue müssen wir noch mal reden“.
Das ist Dominanz. Spiel total, Kopfkino total, Hingabe, fallen lassen. Ins Spiel eintauchen. „Fliegen“
Das was ich bei dieser „Voll-Domina“ total vermisst habe. Lag es an mir, konnte ich nicht „eintauchen“, oder war diese Domina eine schlechte Wahl
Da mich das Session-Fiasko am Abend immer noch beschäftigt, habe ich recherchiert und heraus gefunden, dass „Lady Scarlett“ unter mindestens drei noch Namen agiert. Eine Internetseite hat (Obwohl wir über das Internet unterhalten habe, hat sie dieses mir nicht verraten. Ein paar nette Bilder und wenig Text.). Sie ist wohl ziemlich viel unterwegs, von Ort zu Ort, und den Namen / Schreibweise wechselt sie wohl öfter reihum (warum wohl?).
Oder sollte es mehrere Dominas / Madames / Ladies geben, die unter „Lady Scarlett du Vall“, „Lady Scarlett duVall“, „Lady Scarlett Duvall“, „Lady Scarlett“, „Scarlett du Vall“, „Scarlett duVall“, „Scarlett Duvall“, „Madame La Rush“, „Madame Yvette“, „Lady du Vall“, „Lady duVall“, „Lady Duvall“, „Madame du Vall“, „Madame duVall“, „Madame Duvall“ agieren / inserieren.
Soweit ich es bisher weiß, wechselt eine Domina / Madame / Lady, wenn sie einmal einen Namen hat, diesen nicht so einfach, da er das Markenzeichen, die Wiedererkennung für die Gäste ist.
Auch gefundene andere Sessionbeschreibungen zeigen, dass es wohl doch wohlmöglich nicht an mir gelegen haben könnte. Denn eine gute Sessionbeschreibung auf der Homepage von „Lady Scarlett“, stehen einige andere schlechte Beschreibungen über die o.g. Namenvariationen entgegen, die ähnliche Sessionerfahrungen beschreiben.
So gilt für mich, das „bis zum nächsten Mal“ wohl nicht, denn mein gefühlter „Wiederholungsfaktor“ eines Besuches bei „Lady Scarlett du Vall“ liegt weit unter „Sub Zero“ auf den kelvinischen Punkt (Absoluter Nullpunkt).
Ein schwerer Gang / eine Beichte liegt noch vor mir, wenn ich mir wieder eine „Session“ leisten kann. Ich muss, meiner Lady / meiner Herrin beichten, das ich Ihr einmal untreu geworden bin und um eine harte Strafe bitten / betteln, wenn sie mich überhaupt noch haben will. Vielleicht bringt es was, wenn ich Ihr meinen Sessionbericht zum lesen geben würde. Falls es dazu kommen sollte, werde ich bei Interesse und wenn ich die Erlaubnis dazu bekomme, gerne hier berichten. Denn „geteiltes Leid ist halbes Leid.“
Dies alles würde ich gerne zur Diskussion stellen und würde mich über Kommentare freuen. Denn ich bin ja lernwillig und offen für Neues. Und im Moment nur etwas verwirrt. Wohl möglich lag es wohl doch an mir und ich habe auch falsche Erwartungen, Vorstellungen, Ideen über Dominanz. Oder vielleicht bin bisher nur „verwöhnt“ worden.
Warum nie wieder Miss Jill?
Die Sache mit Jill interessiert mich auch ...
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